Was sich ändert – und warum der Umbau für die Mensa ein wichtiger Schritt ist.
In der Mensa Uni Ulm wird in den kommenden Wochen die Spülküche saniert. Für euch ändert sich dadurch vor allem die Geschirrrückgabe: Statt des bisherigen Rückgabebands gibt es vorübergehend Abräumstationen. Bitte stellt dort nach dem Essen euer benutztes Geschirr ab.
Die Sanierungsarbeiten starten bereits am Montag, 27.07.2026, damit sie bis Ende September möglichst pünktlich zum Start des Wintersemesters abgeschlossen sind. Unser Speisenangebot bleibt während der Bauphase weitgehend erhalten. Ihr könnt euch also weiterhin auf das gewohnte Mittagsangebot in der Mensa freuen.
Was während der Bauphase passiert
Während der Umbauphase muss das gesamte Geschirr in einer anderen Spülküche gespült werden.
Für euch wird vor allem sichtbar sein, dass unser Team eure Tabletts vor dem bisherigen Tablettband in Empfang nimmt und abräumt. Volle und leere große Wägen werden euch zwischen dem Speisesaal, vorbei an den Kassen bis in die Essensausgabe begegnen. Gerade in den Stoßzeiten ist das ein großer logistischer Aufwand und es könnte eng werden.
Wenn ihr unseren Mitarbeitenden mit den Geschirrwägen den Weg frei haltet, helft ihr uns sehr dabei, alles möglichst schnell und reibungslos zu gestalten!
Warum jetzt?
Was auf den ersten Blick vielleicht nach „ein bisschen Technik austauschen“ klingt, ist für uns tatsächlich ein Großprojekt – und etwas, das wir gerne schon früher angegangen wären. Denn die Spülmaschinen sind einer der wichtigsten Bereiche im Hintergrund der Mensa. Ohne sie läuft tatsächlich nichts.
Unsere Spülmaschinen in der Mensa wurde 2009 das letzte Mal saniert, sie waren also über die große Mensasanierung immer im Einsatz. Dass sie nun so lange zuverlässig im Einsatz war, liegt auch an unserem Technik-Team, das im Hintergrund immer wieder dafür sorgt, dass alles weiterläuft. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem Reparieren allein nicht mehr reicht. Und ein Ausfall der Spülmaschinen wäre für den Mensabetrieb ein echtes Katastrophenszenario. Genau dem möchten wir mit der Sanierung vorbeugen!
Denn jedes Tablett, jeder Teller, jede Schüssel und jedes Besteckteil, das ihr bei uns benutzt, muss anschließend wieder hygienisch einwandfrei zurück in den Kreislauf. Und das passiert nicht nur einmal am Tag: An einem normalen Mensatag wird Geschirr mehrfach gespült, wieder ausgegeben und erneut benutzt. Fällt die Spülstraße aus, fehlen uns nach kurzer Zeit saubere Teller, Schüsseln und Besteck. Dann könnten wir schlicht kein Essen mehr anbieten.
So eine neue Spülstraße ist dabei nicht einfach eine größere Spülmaschine. Dahinter stecken komplexe Technik, lange Planungszeiten, viele beteiligte Gewerke, ein Umbau im laufenden Betrieb und damit natürlich auch immer ein bisschen Potenzial für Murphy's Law – und nicht zuletzt ist es eine Investition im Millionenbereich. Für uns ist das ein großer Schritt, um die Mensa Uni Ulm langfristig zuverlässig für euch betreiben zu können. Daher freuen wir uns sehr, dass dieses umfangreiche Projekt nun mit Unterstützung aller Beteiligten umgesetzt werden kann.
Was die neue Spülmaschine bringt
Die neue Anlage bringt gleich mehrere Vorteile: Sie macht den Betrieb sicherer, entlastet unsere Mitarbeitenden durch bessere Ergonomie und wird voraussichtlich deutlich weniger Energie und Wasser verbrauchen als die bisherige Technik. Damit ist sie nicht nur ein technisches Upgrade, sondern auch ein wichtiger Fortschritt für einen nachhaltigeren und zuverlässigeren Mensabetrieb.
Danke für eure Unterstützung!Unser Ziel ist, dass ihr von der Übergangslösung möglichst wenig merkt. Hinter den Kulissen wird in den nächsten Wochen viel bewegt, getragen, organisiert und umgebaut. Für euch soll der Mensa-Alltag aber so normal wie möglich weiterlaufen.
Vielen Dank für euer Verständnis, eure Geduld und eure Unterstützung während der Umbauphase.
Wir halten euch auf dem Laufenden!

